Neu-Altona: Ein gescheitertes städtebauliches Experiment in Hamburg
Neu-Altona 1956: Visionen einer idealen Stadt
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Das Projekt Neu-Altona in Hamburg, initiiert 1956 unter Bürgermeister Kurt Sieveking, sollte 11.000 Wohnungen für 40.000 Menschen schaffen. Der Stadtplaner Ernst May entwarf eine moderne Stadt, doch nur die Hälfte der geplanten Gebäude wurde bis zur Frist 1975 fertiggestellt, und das Projekt gilt heute als gescheitert.
- 01Neu-Altona sollte 11.000 Wohnungen für 40.000 Menschen bieten.
- 02Ernst May, ein einflussreicher Stadtplaner, entwarf das Projekt.
- 03Die Bauarbeiten verliefen schleppend, und nur die Hälfte der geplanten Gebäude wurde fertiggestellt.
- 04Das Einkaufszentrum Frappant wurde in den 1970er Jahren als 'Schandfleck' kritisiert.
- 05Die Umwandlung der alten Areale in Altona ist bis heute nicht abgeschlossen.
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Das Projekt Neu-Altona in Hamburg begann am 4. April 1956 mit dem Grundsteinlegen eines neuen Wohnblocks durch Bürgermeister Kurt Sieveking. Ziel war es, 11.000 Wohnungen für 40.000 Menschen auf einem 210 Hektar großen Gelände zu schaffen. Der Architekt Ernst May, bekannt für seine radikalen Ideen, entwarf eine moderne Stadt, die jedoch nur teilweise realisiert wurde. Trotz ambitionierter Pläne und einer Bauzeit von 19 Jahren wurden bis 1975 nur die Hälfte der ursprünglich geplanten Gebäude fertiggestellt. Kritiker bezeichneten das Einkaufszentrum Frappant, das 1973 eröffnet wurde, als 'Schandfleck'. Heute ist die Umwandlung der alten Areale in Altona noch nicht abgeschlossen, und Mays Vision einer 'menschengerechten Stadt im Grünen' bleibt unerfüllt.
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Das gescheiterte Projekt hat die Stadtentwicklung in Altona nachhaltig beeinflusst und zeigt die Herausforderungen des Wohnungsbaus in der Nachkriegszeit auf.
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