Italien bleibt ein Paradies für Kunstdiebe: Ein Blick auf die neuesten Raubüberfälle
Gestohlene Kunst: Italien, ein Eden für Kunstdiebe
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Italien hat trotz einer speziellen Einheit zum Schutz der Kunst und dem größten Archiv für gestohlene Kunstwerke die höchste Anzahl an Kunstdiebstählen weltweit. Ein jüngster spektakulärer Raub in der Kunststiftung Magnani-Rocca bei Parma zeigt, dass Diebe in nur drei Minuten drei wertvolle Impressionisten-Gemälde entwendeten, deren Wert zwischen 11 und 20 Millionen Euro geschätzt wird.
- 01Italien hat die meisten Kunstdiebstähle weltweit, mit 274 Diebstählen im Jahr 2024.
- 02Der jüngste Raub betraf drei wertvolle Gemälde des Impressionismus im Wert von 11 bis 20 Millionen Euro.
- 03Die italienische Gendarmerie hat eine spezielle Einheit, die seit 1969 zum Schutz des Kulturerbes eingerichtet wurde.
- 04Weltweit bleibt der Handel mit gestohlener Kunst das dritthöchste kriminelle Geschäft nach Drogen- und Waffenhandel.
- 05Die Rückkehr gestohlener Gemälde ist wahrscheinlicher als bei Schmuck, da diese nicht zerlegt werden können.
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Italien ist nach wie vor das Land mit den meisten Kunstdiebstählen weltweit, trotz der Einrichtung einer speziellen Einheit zum Schutz der Kunst, dem Comando per la tutela del patrimonio culturale (CTPC), im Jahr 1969. Jüngst wurden in der Nacht vom 22. auf den 23. März 2024 drei Meisterwerke des Impressionismus aus der Kunststiftung Magnani-Rocca in der Nähe von Parma entwendet. Die Diebe benötigten dafür nur drei Minuten. Die gestohlenen Werke, darunter 'Die Fische' von Auguste Renoir und 'Stillleben mit Kirschen' von Paul Cézanne, haben einen geschätzten Wert zwischen 11 und 20 Millionen Euro. Im Jahr 2024 verzeichnete Italien insgesamt 274 Diebstähle, was einen Anstieg im Vergleich zu 2023 darstellt, jedoch fast die Hälfte weniger als im Jahr 2018. Trotz der Bemühungen des CTPC bleiben 1,3 Millionen gestohlene Objekte verschwunden. Historisch gesehen gibt es zahlreiche spektakuläre Diebstähle in Italien, darunter Caravaggios 'Christi Geburt mit den Heiligen Laurentius und Franziskus', das 1969 gestohlen wurde und bis heute nicht gefunden wurde. Experten wie Christopher Marinello von Art Recovery sind optimistisch, dass gestohlene Gemälde eher zurückkehren als Schmuck, da sie nicht leicht verkauft werden können.
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Der Anstieg der Kunstdiebstähle könnte das Vertrauen in die Sicherheit von Kunstsammlungen und Museen in Italien beeinträchtigen.
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