Studie zeigt hohe vermeidbare Sterblichkeit in Ostdeutschland
Studie zeigt: Vermeidbare Todesursachen vor allem in einer Region Deutschlands verbreitet
Hna
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Eine Langzeitstudie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zeigt, dass in Ostdeutschland, insbesondere in Nordthüringen, Ostniedersachsen sowie Teilen von Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, das Risiko an vermeidbaren Todesursachen zu sterben, signifikant höher ist. Präventive Maßnahmen sind dringend erforderlich.
- 01Hohe vermeidbare Sterblichkeit in Ostdeutschland, insbesondere in Nordthüringen und Ostniedersachsen.
- 02Risikofaktoren wie Rauchen, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel sind weit verbreitet.
- 03Die Studie analysierte Daten aus 581 europäischen Regionen zwischen 2002 und 2019.
- 04Vergleichsweise niedrige vermeidbare Sterblichkeit in der Schweiz und weiten Teilen Südeuropas.
- 05Präventionsmaßnahmen müssen in Deutschland verstärkt werden.
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Eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden hat ergeben, dass in großen Teilen Ostdeutschlands, insbesondere in Nordthüringen, Ostniedersachsen sowie in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, das Risiko, an vermeidbaren Todesursachen zu sterben, signifikant erhöht ist. Laut Michael Mühlichen, einem der Autoren der Studie, zeigen viele deutsche Regionen im Vergleich zu westeuropäischen Ländern kontinuierlich höhere Zahlen bei der vermeidbaren Sterblichkeit. Die Wissenschaftler untersuchten vorzeitige Todesfälle bei Personen unter 75 Jahren, die durch wirksame medizinische Versorgung oder präventive Maßnahmen hätten verhindert werden können. Die Studie, veröffentlicht im „European Journal of Population“, analysierte Daten aus 581 europäischen Regionen zwischen 2002 und 2019. Ein auffälliges Muster zeigt, dass in der Schweiz sowie in vielen Teilen Italiens, Frankreichs und Spaniens vergleichsweise wenige Menschen an vermeidbaren Ursachen sterben. In Deutschland trifft dies nur für die Region zwischen Tübingen und Ulm zeitweise zu. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, Präventionsmaßnahmen gegen häufige Risikofaktoren wie Rauchen, übermäßigen Alkoholkonsum, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel zu verstärken.
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Die hohen Raten vermeidbarer Todesursachen in Ostdeutschland erfordern dringend Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Prävention in diesen Regionen.
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