Rewe und Edeka planen Übernahme von Tegut-Supermärkten in Deutschland
Kartellamt muss noch zustimmen - Rewe und Edeka teilen Tegut unter sich auf
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Die Handelsunternehmen Rewe und Edeka haben Pläne zur Übernahme der Supermarktkette Tegut, die von der Schweizer Genossenschaft Migros Zürich verkauft wird. Rewe möchte bis zu 40 Filialen übernehmen, während Edeka 200 Märkte sichern will. Beide Übernahmen müssen jedoch noch vom Bundeskartellamt genehmigt werden.
- 01Rewe plant Übernahme von bis zu 40 Tegut-Filialen.
- 02Edeka sichert sich 200 Tegut-Standorte.
- 03Die Übernahmen müssen vom Bundeskartellamt genehmigt werden.
- 04Die Marke Tegut wird nach der Übernahme aufgegeben.
- 05Kartellrechtler warnen vor zu viel Marktmacht der großen Handelsketten.
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Im deutschen Lebensmittelhandel kommt es zu einem bedeutenden Umbruch: Die Schweizer Genossenschaft Migros Zürich verkauft ihre Supermarktkette Tegut, und die beiden großen Handelsunternehmen Rewe und Edeka haben Pläne zur Übernahme. Rewe hat einen Vertrag unterzeichnet, um bis zu 40 Filialen zu übernehmen, während Edeka plant, rund 200 Märkte zu sichern. Beide Übernahmen sind jedoch noch abhängig von der Genehmigung des Bundeskartellamtes. Die genauen Standorte und der Kaufpreis wurden bislang nicht bekannt gegeben. Die Marke Tegut soll nach der Übernahme aufgegeben werden, was die Zukunft der Filialen ungewiss macht. Der Kartellrechtler Rupprecht Podszun von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf äußert Bedenken hinsichtlich der Marktmacht der großen Handelsketten und erwartet eine intensive Prüfung durch das Bundeskartellamt. Tegut wurde 1947 in Fulda gegründet und gehört seit 2013 zur Migros-Gruppe.
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Die Übernahmen könnten die Wettbewerbslandschaft im deutschen Lebensmittelhandel erheblich verändern und die Verfügbarkeit von Produkten in den betroffenen Regionen beeinflussen.
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