Deutschland und Italien fordern strengere Aufsicht für Stablecoins in der EU
Deutschland und Italien schlagen EU-Notbremse für globale Stablecoins vor
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Deutschland und Italien drängen auf neue Regelungen, um ausländische Stablecoin-Anbieter vom EU-Markt auszuschließen, wenn deren Heimatländer nicht den EU-Aufsichtsstandards entsprechen. Dieser Vorschlag zielt darauf ab, die Stabilität des EU-Finanzsystems zu sichern und könnte großen Stablecoins, insbesondere aus den USA, den Zugang zur EU verwehren.
- 01Deutschland und Italien fordern neue Befugnisse zur Regulierung von Stablecoins.
- 02Der Vorschlag könnte US-Stablecoins vom EU-Markt ausschließen.
- 03Die Aufsicht soll durch die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) verstärkt werden.
- 04Ein Not-Aus-Schalter für Stablecoins soll eingeführt werden, um Risiken zu minimieren.
- 05Die Empfehlungen des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken (ESRB) müssen schnell umgesetzt werden.
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Deutschland und Italien haben ein gemeinsames Diskussionspapier vorgelegt, das umfassende neue Befugnisse zur Regulierung von Stablecoins fordert. Diese Regelungen sollen verhindern, dass ausländische Anbieter in der EU tätig werden, wenn ihre Heimatstaaten nicht den Aufsichtsstandards der EU entsprechen. Der Fokus liegt auf sogenannten Multi-Issuer-Stablecoins, die in mehreren Rechtsräumen ausgegeben werden. Das Papier, das am 27. März 2023 verteilt wurde, betont die Notwendigkeit, die Stabilität und Souveränität des EU-Finanzsystems zu sichern. Ein zentraler Punkt des Vorschlags ist die Einführung eines Not-Aus-Schalters durch die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA), der es ermöglicht, Stablecoins zu verbieten, wenn deren Mechanismen versagen oder gegen Vorschriften verstoßen wird. Die Initiative wird durch die Warnungen des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken (ESRB) vor möglichen Stabilitätsrisiken für das Finanzsystem unterstützt. Deutschland und Italien argumentieren, dass diese Regelungen dringend in die laufenden Verhandlungen zum Market Integration and Supervision Package (MISP) einfließen müssen, um rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen.
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Die neuen Regelungen könnten den Zugang großer Stablecoins, insbesondere aus den USA, zur EU erheblich einschränken, was Auswirkungen auf den Kryptomarkt und die Finanzstabilität in der EU haben könnte.
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