Hamburgs Amphibienrettung: Tausende Tiere vor dem Straßenverkehr gerettet
Eimer statt Blaulicht – Hamburger retten Tausende Frösche, Kröten und Molche vorm Autotod
Image: welt
In Hamburg wurden in den letzten Wochen über 4.400 Amphibien, darunter Kröten, Frösche und Molche, von Freiwilligen vor dem Tod auf der Straße gerettet. Die Naturschutzorganisation BUND berichtete von erfolgreichen Einsätzen in Wilhelmsburg und Volksdorf, wo die Tiere sicher über Straßen transportiert wurden.
- 01Über 4.400 Amphibien wurden gerettet.
- 02Freiwillige transportierten die Tiere in Eimern über die Straßen.
- 03Besonders viele Erdkröten und Grasfrösche wurden eingesammelt.
- 04Die Populationen der Arten zeigen eine positive Entwicklung.
- 05Die Amphibien wandern im Frühjahr vom Land ins Wasser zur Fortpflanzung.
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In Hamburg haben Freiwillige in den letzten Wochen über 4.400 Amphibien, darunter 1111 Tiere im Wilhelmsburger Inselpark, vor dem Tod auf der Straße gerettet. Die Naturschutzorganisation Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) berichtete, dass die Tiere in Eimern transportiert wurden, um sie sicher über Straßen zu bringen. In Wilhelmsburg wurden 846 Erdkröten, 187 Grasfrösche und 78 Teichmolche eingesammelt. In den Volksdorfer Teichwiesen konnten etwa 3300 Tiere gerettet werden. Diese Rettungsaktionen sind besonders wichtig, da die Amphibien im Frühjahr wandern, um ihre Eier im Wasser abzulegen. Der BUND stellte fest, dass mehr Grasfrösche und Moorfrösche eingesammelt wurden, was auf eine Erholung der Populationen hinweist. Auch der Naturschutzbund (Nabu) beteiligt sich an der Rettung der wandernden Amphibien an weiteren elf Standorten in Hamburg.
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Die Rettungsaktionen tragen zur Erhaltung der Amphibienpopulationen in Hamburg bei und fördern das ökologische Gleichgewicht in städtischen Gebieten.
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