Ifo-Institut warnt vor wirtschaftlichen Folgen der Rückkehr syrischer Flüchtlinge
"Weiterer Dämpfer": Ifo warnt vor Wirtschaftsfolgen bei Heimkehr von Syrern
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Das Ifo-Institut warnt, dass die von Bundeskanzler Friedrich Merz angestrebte Rückkehr von 80 Prozent der syrischen Flüchtlinge aus Deutschland erhebliche negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft haben könnte. Experten prognostizieren, dass dies das Produktionspotenzial weiter dämpfen würde, während die demografische Lage sich verschärfen könnte.
- 01Die Rückkehr von 80 Prozent der syrischen Flüchtlinge könnte das Produktionspotenzial Deutschlands erheblich beeinträchtigen.
- 02Aktuell leben etwa 930.000 syrische Staatsangehörige in Deutschland, von denen 740.000 zurückkehren könnten.
- 03Rund 300.000 Syrer sind erwerbstätig, was einen signifikanten Teil der Arbeitskraft ausmacht.
- 04Die Beschäftigungsquote unter Syrern in Deutschland liegt bei 42 Prozent.
- 05Eine vollständige Rückkehr von 80 Prozent wird als unrealistisch eingeschätzt.
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Das Ifo-Institut hat vor den wirtschaftlichen Folgen gewarnt, die sich aus der Rückkehr von 80 Prozent der syrischen Flüchtlinge aus Deutschland ergeben könnten. Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte diese Absicht in einer Pressekonferenz mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa, der jedoch die Aussage zurückwies. Der Konjunkturchef des Ifo-Instituts, Timo Wollmershäuser, erklärte, dass eine derartige Rückkehr das Produktionspotenzial Deutschlands stark dämpfen würde, da viele der syrischen Flüchtlinge bereits in den Arbeitsmarkt integriert sind. Aktuell leben etwa 930.000 syrische Staatsangehörige in Deutschland, von denen rechnerisch 740.000 zurückkehren könnten. Rund 300.000 von ihnen sind erwerbstätig, was einen bedeutenden Teil der Arbeitskraft darstellt. Die Beschäftigungsquote liegt bei 42 Prozent, wobei viele Syrer als qualifizierte Fachkräfte arbeiten. Die Prognose für das Produktionspotenzial in Deutschland ist düster, da ein Rückgang auf 0,2 Prozent bis Ende des Jahrzehnts erwartet wird, was durch den demografischen Wandel und sinkende Arbeitszeiten verstärkt wird.
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Die Rückkehr syrischer Flüchtlinge könnte die deutsche Wirtschaft schwächen, da viele von ihnen bereits in den Arbeitsmarkt integriert sind. Dies könnte zu einem Rückgang der verfügbaren Arbeitskräfte führen und das Wirtschaftswachstum bremsen.
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