VW-Dieselskandal: Dritter Betrugsprozess beginnt in Braunschweig
VW-Abgasaffäre ohne Ende - Worum geht es noch vor Gericht?
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Der VW-Dieselskandal zieht weiterhin juristische Konsequenzen nach sich. Heute beginnt am Landgericht Braunschweig ein dritter Betrugsprozess gegen fünf Angeklagte, die an der Manipulation von Abgaswerten beteiligt waren. Die Verfahren zeigen die Komplexität der Schuldfrage und die anhaltenden Reputationsprobleme für Volkswagen.
- 01Dritter Betrugsprozess gegen fünf Angeklagte beginnt heute in Braunschweig.
- 02Angeklagte sind teilweise ehemalige VW-Mitarbeiter, die an der Entwicklung der Abschaltsoftware beteiligt waren.
- 03Erste Urteile aus früheren Prozessen zeigen, dass die rechtlichen Folgen des Skandals noch lange nicht abgeschlossen sind.
- 04Ein paralleler Anlegerprozess könnte Volkswagen finanziell belasten, mit einem Streitwert von rund 4,3 Milliarden Euro.
- 05Der Dieselskandal bleibt ein langfristiges Reputationsproblem für Volkswagen und die beteiligten Zulieferer.
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Der VW-Dieselskandal, der seit mehr als einem Jahrzehnt die Automobilindustrie erschüttert, geht in die nächste Runde: Heute beginnt am Landgericht Braunschweig der dritte Betrugsprozess gegen fünf Angeklagte, darunter ehemalige Mitarbeiter von Volkswagen und einem Zulieferer. Ihnen wird Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug vorgeworfen, da sie an der Entwicklung der sogenannten Abschaltsoftware beteiligt waren, die es Millionen von Fahrzeugen ermöglichte, bei Abgastests bessere Werte zu erzielen als im realen Betrieb. Der Schaden für Käufer wird auf mehrere Milliarden Euro geschätzt. Der erste Prozess endete im Mai 2025 mit Haftstrafen für zwei Angeklagte, während der Ex-VW-Chef Martin Winterkorn aufgrund gesundheitlicher Probleme vorerst nicht verhandelt wird. Parallel dazu läuft ein Anlegerprozess, in dem es um Schadenersatzforderungen in Höhe von rund 4,3 Milliarden Euro geht, was die finanziellen Rückstellungen von Volkswagen belasten könnte. Branchenexpertin Helena Wisbert betont, dass die Komplexität der Schuldfrage und die anhaltenden Gerichtsverfahren den Dieselskandal zu einer langfristigen Altlast für den Konzern machen.
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Die laufenden Prozesse und möglichen finanziellen Belastungen könnten die Stabilität von Volkswagen und damit auch Arbeitsplätze in der Region beeinflussen.
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