Nicolas Sarkozy beteuert erneut seine Unschuld im Libyen-Prozess
"Leugnung von Tatsachen": Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy beteuert Unschuld
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Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy hat vor Gericht seine Unschuld in der Libyen-Affäre beteuert. Er wird beschuldigt, Kontakte zu Abdallah Senoussi, einem Drahtzieher eines Bombenanschlags, gehabt zu haben. Sarkozy wies die Vorwürfe zurück und sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus.
- 01Nicolas Sarkozy beteuert seine Unschuld in der Libyen-Affäre.
- 02Er wird beschuldigt, Kontakte zu Abdallah Senoussi gehabt zu haben.
- 03Sarkozy wurde 2025 wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung verurteilt.
- 04Er äußerte sein Mitgefühl für die Angehörigen der Opfer des Bombenanschlags von 1989.
- 05Sarkozy ist in mehreren weiteren Verfahren verurteilt worden.
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Im Berufungsverfahren zur Libyen-Affäre hat der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy erneut seine Unschuld beteuert. Er erklärte, dass während seines Wahlkampfs kein libysches Geld geflossen sei und wies die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft zurück, die Kontakte zu Abdallah Senoussi, einem Drahtzieher des Bombenanschlags auf ein Flugzeug im Jahr 1989, betreffen. Bei diesem Anschlag, der 170 Menschen das Leben kostete, darunter 54 Franzosen, wurde Senoussi in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt. Sarkozy wandte sich direkt an die Angehörigen der Opfer und drückte sein Mitgefühl aus, während er sich als unschuldig darstellte. Er war bereits 2025 zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, von denen er nach drei Wochen vorzeitig entlassen wurde. Zudem wurde er in anderen Verfahren wegen versuchter Richterbestechung und überzogener Wahlkampfkosten verurteilt. Ein Termin für das Anlegen einer elektronischen Fußfessel steht noch aus.
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Der Ausgang des Verfahrens könnte das öffentliche Vertrauen in die französische Politik und Justiz beeinflussen.
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