Sachsens Innenminister droht nach Ausschreitungen in Dresden mit Konsequenzen für Fußballverbände
2. Bundesliga: Innenminister droht nach Dresden-Krawall mit Konsequenzen
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Nach den Krawallen beim Zweitliga-Spiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC hat Sachsens Innenminister Armin Schuster den Druck auf den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) erhöht. Er fordert Konsequenzen und stellt die bisherigen Verhandlungen in Frage, nachdem die Partie aufgrund schwerer Ausschreitungen unterbrochen wurde.
- 01Sachsens Innenminister Armin Schuster kritisiert die Gewalt in Fußballstadien.
- 02Die Partie zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC wurde wegen Ausschreitungen unterbrochen.
- 03Schuster fordert Konsequenzen für DFB und DFL und stellt Verhandlungen in Frage.
- 04Die Polizei hat Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs und Körperverletzung eingeleitet.
- 05Die nächste Innenministerkonferenz wird über die Konsequenzen beraten.
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Nach den schweren Ausschreitungen beim Zweitliga-Spiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC am Samstagabend, bei dem die Partie für rund 20 Minuten unterbrochen wurde, hat Sachsens Innenminister Armin Schuster den Druck auf den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) erhöht. Schuster erklärte, dass seine Geduld nach diesem 'Skandalspiel' endgültig erschöpft sei und er die bisherigen Verhandlungen in Frage stelle. Die Ausschreitungen, die zu Auseinandersetzungen mit Pyrotechnik führten, symbolisieren laut Schuster die Gewalt in deutschen Fußballstadien. Die Polizei in Dresden hat mehr als ein Dutzend Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung. Schuster kündigte an, die Ergebnisse der Aufarbeitung des Spiels persönlich einsehen zu wollen und betonte, dass die nächsten Schritte von den Konsequenzen abhängen, die auf die Krawallexzesse folgen. Die nächste Innenministerkonferenz ist für Mitte Juni geplant, wobei auch die Möglichkeit diskutiert wird, dass Fußballvereine künftig für Polizeikosten bei Hochrisikospielen aufkommen müssen.
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Die Krawalle könnten zu höheren Sicherheitskosten für Fußballvereine führen, was sich auf Ticketpreise und die finanzielle Situation der Clubs auswirken könnte.
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