Abschaffung der Einspeisevergütung: Auswirkungen auf Eigentümer von Solaranlagen
Reiche schafft die Einspeisevergütung ab: Diese Eigentümer trifft es
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Wirtschaftsministerin Katherina Reiche plant, die Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen ab 2027 abzuschaffen. Dies betrifft vor allem ländliche Haushalte, die von der Förderung abhängig sind. Betroffene müssen sich auf finanzielle Einbußen einstellen, während die Solarbranche einen Rückgang der Aufträge befürchtet.
- 01Abschaffung der Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen ab 2027.
- 02Betroffene sind vor allem ländliche Haushalte, die auf die Förderung angewiesen sind.
- 03Direktvermarktung wird als neue Möglichkeit eingeführt, ist aber aufgrund fehlender Smart Meter derzeit nicht praktikabel.
- 04Die Mehrheit der installierten Solaranlagen wird keine Vergütung mehr erhalten.
- 05Die geplanten Änderungen könnten zu einem Rückgang der Solarprojekte führen.
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Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) plant die Abschaffung der Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen ab 2027. Diese Maßnahme betrifft vor allem ländliche Haushalte, die auf diese Förderung angewiesen sind, um finanziell von ihren Solaranlagen zu profitieren. Aktuell erhalten Betreiber von Anlagen bis zu 10 kWp eine Vergütung von 7,78 Cent pro Kilowattstunde für den ins Netz eingespeisten Strom. Zukünftig müssen Betreiber ihren Strom direkt vermarkten, was jedoch durch fehlende intelligente Stromzähler (Smart Meter) behindert wird. Eine Übergangsregelung für die Jahre 2027 bis 2029 ist geplant, um die Umstellung zu erleichtern. Die Solarbranche befürchtet, dass diese Änderungen zu einem Rückgang der Aufträge führen könnten, da viele Haushalte, die ihren Solarstrom nicht selbst verbrauchen, kaum noch von einer Solaranlage profitieren würden. In Bayern sind beispielsweise 7,8 Prozent der installierten Anlagen größer als 25 kWp, während in Berlin nur 0,5 Prozent dieser Größe entsprechen. Die neuen Regelungen könnten dazu führen, dass zukünftige Betreiber auf mehrere Hundert Euro Einnahmen pro Jahr verzichten müssen. Ob die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in der geplanten Form umgesetzt wird, ist noch unklar.
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Die Abschaffung der Einspeisevergütung könnte die Rentabilität von Solaranlagen für viele Haushalte verringern, was zu einem Rückgang der Installationen führen könnte.
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