Buckelwal in der Ostsee: Experten warnen vor drohendem Tod
Wal in Ostsee aktuell | Experte: Wal wird sterben
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Ein Buckelwal ist vor der Insel Poel in der Ostsee gestrandet und hat sich trotz Rettungsversuchen nicht befreien können. Experten gehen davon aus, dass das Tier bald sterben wird, während die Umweltbehörden bereits Pläne für eine Obduktion nach dem Tod des Wals haben.
- 01Der Buckelwal sitzt seit Dienstag in der Kirchsee vor Poel fest.
- 02Experten schließen Euthanasie aus und planen eine Obduktion nach dem Tod.
- 03Der Gesundheitszustand des Wals wird als schlecht eingeschätzt.
- 04Rettungsversuche könnten als Tierquälerei angesehen werden.
- 05Umweltminister Till Backhaus bezeichnete den Tag als emotional.
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Der Buckelwal, der seit mehreren Wochen in der Ostsee umherirrte, sitzt nun in der Kirchsee vor der Insel Poel fest. Trotz der Bemühungen von Naturschutzorganisationen und der Wasserpolizei, das Tier zu retten, wird sein Gesundheitszustand als schlecht beschrieben. Der Walexperte Burkard Baschek vom Meeresmuseum äußerte sich pessimistisch und geht davon aus, dass der Wal bald sterben wird. Euthanasie wird ausgeschlossen, da dies sowohl für das Tier als auch für die Helfer ein erhebliches Risiko darstellen würde. Umweltminister Till Backhaus (SPD) erklärte, dass bereits Pläne für die Obduktion des Wals bestehen, um die Todesursache zu ermitteln. Diese soll im Meeresmuseum in Stralsund durchgeführt werden, um vollständige Transparenz zu gewährleisten. Währenddessen haben sich Passagiere eines Ausflugsschiffs dem gestrandeten Wal genähert, was die Polizei zu Maßnahmen veranlasste, um das Ufer zu räumen und den Wal nicht weiter zu stören. Die Situation bleibt angespannt, während Experten die Lage weiterhin beobachten.
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Die Situation des Buckelwals hat nicht nur Auswirkungen auf die lokale Tierwelt, sondern auch auf das öffentliche Interesse und den Tourismus in der Region.
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