Fraunhofer-Analyse zur Rolle von Wasserstoff in der Energiewende
Wasserstoffheizung: Fraunhofer dämpft Hoffnung auf günstige Lösung
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Eine neue Analyse des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung zeigt, dass Wasserstoff ein wichtiger Energieträger ist, jedoch nicht überall sinnvoll eingesetzt werden kann. Insbesondere in der Heiztechnik sind die Kosten zu hoch, während Wasserstoff in der Industrie und im Verkehr an Bedeutung gewinnt.
- 01Wasserstoff wird vor allem in Raffinerien und bei der Ammoniakproduktion benötigt.
- 02Die Kosten für grünen Wasserstoff sind derzeit deutlich höher als für fossile Alternativen.
- 03Die Produktion von Wasserstoff muss aus klimafreundlichen Quellen massiv gesteigert werden.
- 04Deutschland plant, bis 2030 etwa 10 Millionen Tonnen grünen Wasserstoff zu produzieren.
- 05Die Infrastruktur für Wasserstoff muss ausgebaut werden, was Milliarden kosten wird.
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Die aktuelle Analyse des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) beleuchtet die Rolle von Wasserstoff in der Energiewende. Wasserstoff wird als wichtiger Energieträger angesehen, jedoch variiert seine Anwendbarkeit je nach Einsatzgebiet. Die Autoren betonen, dass Wasserstoff vor allem in Raffinerien und bei der Ammoniakproduktion von Bedeutung ist, während der Einsatz in der Heiztechnik aufgrund hoher Kosten als ineffizient gilt. Die Herstellungskosten für grünen Wasserstoff, der aus erneuerbaren Energien erzeugt wird, liegen derzeit zwischen 7 und 19 US-Dollar pro Kilogramm, während grauer Wasserstoff nur 1 bis 2 US-Dollar pro Kilogramm kostet. Um den Bedarf in Deutschland vollständig aus regenerativen Energien zu decken, sind bis 2030 etwa 160 Terawattstunden zusätzlichen grünen Stroms erforderlich. Die EU plant, bis 2030 insgesamt 10 Millionen Tonnen grünen Wasserstoff zu produzieren, wobei Deutschland etwa ein Viertel davon beitragen möchte. Der Ausbau der notwendigen Infrastruktur wird jedoch erhebliche Investitionen erfordern.
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Die Analyse zeigt, dass der Übergang zu Wasserstoff als Energieträger in Deutschland erhebliche Investitionen in die Infrastruktur erfordert, was Auswirkungen auf die Energiekosten und die Industrie haben könnte.
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