GKV-Chef fordert höhere Steuern auf Zucker, Tabak und Alkohol zur Bekämpfung von Volkskrankheiten
Gegen teure Volkskrankheiten: GKV-Chef fordert hohe Zucker-, Tabak- und Alkoholsteuer
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Oliver Blatt, der Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, fordert im Rahmen der Gesundheitsreform höhere Steuern auf Zucker, Tabak und Alkohol, um die Kosten für Folgeerkrankungen zu senken. Er plädiert auch für eine Pflicht zur Zweitmeinung bei häufigen Operationen und warnt vor schnellen Entscheidungen zur Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern.
- 01Einführung einer Zuckersteuer und Erhöhung der Alkohol- und Tabaksteuern gefordert.
- 02Ziel ist es, die Kosten für Folgeerkrankungen zu reduzieren.
- 03Blatt befürwortet eine Pflicht zur Zweitmeinung bei bestimmten Operationen.
- 04Er erwartet einen Rückgang der Krankenkassenzahl in den nächsten zehn Jahren.
- 05Staatliche Eingriffe in den Wettbewerb der Krankenkassen werden abgelehnt.
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In der Diskussion um die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung hat Oliver Blatt, der Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, die Einführung einer Zuckersteuer sowie eine Erhöhung der Alkohol- und Tabaksteuern gefordert. Diese Maßnahmen sollen helfen, die hohen Kosten, die durch Folgeerkrankungen von ungesundem Konsum entstehen, zu reduzieren. Blatt betont, dass die Gesellschaft anstreben sollte, die Zahl der Menschen, die an sogenannten Volkskrankheiten leiden, zu verringern. Darüber hinaus spricht er sich für eine Pflicht zur Zweitmeinung bei häufigen Operationen aus, da viele Patienten nach einer solchen Konsultation von einer Operation absehen und alternative Behandlungen bevorzugen. Blatt äußert sich auch skeptisch zur Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung von nicht arbeitenden Ehepartnern und warnt vor überstürzten Entscheidungen. Er prognostiziert, dass die Zahl der Krankenkassen in den kommenden Jahren weiter sinken wird, da viele Kassen bereits prüfen, wo wirtschaftliche Zusammenschlüsse sinnvoll sind. Blatt lehnt staatliche Eingriffe ab und fordert stattdessen, dass der Wettbewerb die Lösungen liefert.
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Die vorgeschlagenen Steuererhöhungen könnten dazu führen, dass Konsumverhalten geändert wird, was langfristig die Gesundheitskosten senken könnte. Dies könnte auch Auswirkungen auf die finanzielle Belastung der Krankenkassen und damit auf die Versicherten haben.
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