Neue Studie: Glasfaserkabel als potenzielle Abhörquelle entlarvt
Neue Untersuchung - Glasfaserkabel können zur Abhörfalle werden
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Eine neue Untersuchung zeigt, dass Glasfaserkabel, die für superschnelles Internet sorgen sollen, auch als Abhörinstrumente missbraucht werden können. Experten warnen vor der Möglichkeit, Gespräche über diese Kabel abzuhören, indem akustische Signale in Lichtsignale umgewandelt werden. Dies könnte besonders für Unternehmen und Behörden riskant sein.
- 01Glasfaserkabel sind anfällig für Abhörmethoden durch akustische Sensortechnologie.
- 02Mit nur einem Zugangspunkt kann über 50 Meter hinweg abgehört werden.
- 03Tests zeigen eine hohe Genauigkeit bei der Erkennung gesprochener Worte.
- 04Herkömmliche Abwehrmaßnahmen sind gegen diese Technik weitgehend wirkungslos.
- 05Experten empfehlen bessere Abschirmungsmaßnahmen zur Risikominderung.
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Eine aktuelle Untersuchung hat ergeben, dass Glasfaserkabel, die für den Ausbau von Hochgeschwindigkeitsinternet verwendet werden, auch als Abhörinstrumente missbraucht werden können. Forscher haben gezeigt, dass die hochsensiblen Kabel auf kleinste Schwingungen reagieren, die durch Schallwellen verursacht werden. Diese Schwingungen verändern das Lichtsignal im Inneren des Kabels, wodurch es möglich wird, Gespräche über eine Entfernung von mehr als 50 Metern zu rekonstruieren. In Tests konnten gesprochene Worte mit einer Genauigkeit von bis zu 91 Prozent erkannt werden. Besondere Sorge bereitet die Tatsache, dass herkömmliche Abwehrmaßnahmen gegen diese Technik kaum wirksam sind. Experten empfehlen, Kabel besser abzuschirmen und spezielle Steckverbindungen zu verwenden, um das Risiko von Abhöraktionen zu minimieren.
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Unternehmen und Behörden müssen sich der neuen Abhörgefahr bewusst werden und ihre Sicherheitsmaßnahmen anpassen, um vertrauliche Informationen zu schützen.
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