Zehn Jahre nach den Panama Papers: Superreiche verstecken weiterhin Milliarden in Steueroasen
Zehn Jahre "Panama Papers": Superreiche verstecken weiter Gelder in Billionenhöhe
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Zehn Jahre nach der Veröffentlichung der Panama Papers bleibt die systematische Steuervermeidung durch Superreiche ein drängendes Problem. Laut Oxfam beläuft sich das unversteuerte Vermögen der reichsten 0,1 Prozent auf über 3,55 Billionen US-Dollar, was mehr als dem BIP Frankreichs entspricht. Oxfam fordert von der Bundesregierung Maßnahmen zur Bekämpfung von Steueroasen.
- 01Das unversteuerte Vermögen der reichsten 0,1 Prozent übersteigt 3,55 Billionen US-Dollar.
- 0280 Prozent des Offshore-Vermögens gehören den reichsten 0,1 Prozent der Bevölkerung.
- 03Die Bundesregierung wird aufgefordert, die globale Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Steueroasen zu stärken.
- 04Oxfam fordert die Einführung einer Mindeststeuer von mindestens zwei Prozent für Multimillionäre in Deutschland.
- 05Trotz Fortschritten bleibt der Anteil von unversteuertem Offshore-Vermögen am globalen BIP bei etwa 3,2 Prozent.
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Zehn Jahre nach den Enthüllungen der Panama Papers bleibt das Problem der Steuervermeidung durch Superreiche weiterhin bestehen. Laut einer Analyse von Oxfam versteckt die reichste 0,1 Prozent der Weltbevölkerung über 3,55 Billionen US-Dollar in Steueroasen, was mehr als dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) Frankreichs entspricht. Diese Summe übersteigt auch das kombinierte BIP der 44 am wenigsten entwickelten Länder. Oxfam berichtet, dass etwa 80 Prozent des unversteuerten Offshore-Vermögens in den Händen der reichsten 0,1 Prozent liegen, wobei mehr als die Hälfte dieses Vermögens auf die reichsten 0,01 Prozent entfällt. Die Organisation kritisiert, dass die Superreichen sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung entziehen und fordert die Bundesregierung auf, die globale Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Steueroasen zu intensivieren. Zudem wird die Einführung einer Mindeststeuer für Multimillionäre in Deutschland gefordert. Trotz einiger Fortschritte, wie dem automatischen Informationsaustausch zwischen Staaten, bleibt der Anteil des unversteuerten Vermögens am globalen BIP bei etwa 3,2 Prozent hoch. Oxfam betont, dass dieses Geld für wichtige öffentliche Dienste wie Schulen und Krankenhäuser fehlt.
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Die systematische Steuervermeidung durch Superreiche führt dazu, dass wichtige öffentliche Dienstleistungen wie Schulen und Krankenhäuser nicht ausreichend finanziert werden können. Dies betrifft insbesondere die ärmeren Bevölkerungsschichten, die unter den Folgen der Ungleichheit leiden.
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